Jun.-Prof. Dr. Katrin Gabriel-Busse

 

Juniorprofessur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung
ArbeitsbereichSchulentwicklungs- und Schuleffektivitätsforschung

Aktuelles

Sprechstunden:
mittwochs von 9.00 - 10.00 Uhr (digital)

Bachelorarbeit bereits vergeben

Thema: Die Erfassung fachperspektivischer akademischer Selbstkonzepte im Sachunterricht des 4.
Schuljahres – Eine Validierungsstudie (weitere Informationen finden Sie hier)

Vita

  • 11/2021 Positive Zwischenevaluation der Juniorprofessur „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung“
  • 03/19-04/20 Elternzeit Kind 2
  • 04/16-07/17 Elternzeit Kind 1
  • Seit 03/16 Junior Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft,
    Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
  • 04/12 - 02/16 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Bereich: Grundschulpädagogik mit dem Schwerpunkt Sachunterricht
  • 03/09 - 03/12 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern" (PERLE) Universität Kassel, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Fachgebiet: Empirische Schul- und Unterrichtsforschung.
  • Dissertation: Gabriel, K. (2014). Videobasierte Erfassung von Unterrichtsqualität im Anfangsunterricht der Grundschule – Klassenführung und Unterrichtsklima in Deutsch und Mathematik. Kassel: UniversityPress.
  • 10/04 - 02/09 Magisterstudium an der Universität Kassel Hauptfach: Erziehungswissenschaft Nebenfächer: Psychologie und Germanistik / Deutsch Philologie
  • Thema der Magisterarbeit: Determinanten der Selbstkonzeptentwicklung - Ergebnisse aus der PERLE-Studie.
  • 02/07 - 02/09 Studentische Hilfskraft im Projekt "Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern" (PERLE) Projektleitung: Prof. Dr. Frank Lipowsky und Prof. Dr. Gabriele Faust
  • 09/07 Praktikum am Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern; Referat: "Unterrichtsversorgung, Schulstatistik, Schulentwicklungsplanung, Zuwendungsangelegenheiten" Aufgaben: Analyse von Daten der amtlichen Schulstatistik und Festlegung von Parametern für die Modellrechnung; Durchführung der Modellrechnung zur Entwicklung der Schülerzahlen der weiterführenden Schulen; tabellarische und grafische Auswertung der errechneten Schülerzahlen

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Empirische Schul- und Unterrichtsforschung (Unterrichtsqualitätsforschung)
  • Selbstkonzeptentwicklung (am Übergang von Sach- in den Fachunterricht); Selbstkonzept(e) im vielperspektivischen Sachunterricht
  • (quantitative) Videoanalyse
  • professionelle Wahrnehmung von Lehramtsstudierenden (Schwerpunkt Klassenführung)
  • Reflexionsfähigkeit von Studierenden

Forschungsprojekte

Kooperationsprojekt mit der MINTplus Initiative der Technischen Hochschule Bingen (Fachbereich 2: Technik, Informatik und Wirtschaft, Kooperationspartnerin: Dipl.-Päd.`in Maria Müller)

Link MINTplus Initiative: www.th-bingen.de/kennenlernen/service-fuer-schulen/mintplus/

Hintergrund:

Das Bildungsangebot in den MINT-Fächern nimmt in Anbetracht des stetig wachsenden Fachkräftemangels immer mehr an Bedeutung zu. Während Beispielsweise in Nordrhein- Westfalen durch die Gemeinschaftsoffensive ZDI MINT- Netzwerke und Schülerlabore bereits seit 15 Jahren mit einem umfassenden inner- und außerschulischem Angebot bestehen (https://www.zdi-portal.de, 2022), scheinen andere Bundesländer sich diesbezüglich noch zu entwickeln. In Rheinland- Pfalz werden beispielsweise laut der offiziellen MINT- Strategie erst seit 2018 konkrete Maßnahmen umgesetzt (Rheinland- Pfalz Ministerium für Bildung, 2018). MINT-Bildung findet dabei größtenteils innerhalb der Schulstruktur statt, was vor allem von Eltern nicht unkritisch betrachtet wird (vgl. Lohaus/Wild 2021, S.7-8). Aufgrund der staatlichen Vorgaben für die MINT-Bildung im schulischen Kontext, empfinden Eltern oftmals, dass die individuellen Fähigkeiten ihrer Kinder keine ausreichende Berücksichtigung finden (vgl. ebd.). Aus diesem Grund liegt es nahe, die MINT- Bildung in außerschulische und non-formalen Lernsettings zu integrieren, um Bildungsinhalte an den Interessen der Kinder anzupassen. Einen mögliche Partner in der MINT-Bildung können Volkshochschulen darstellen. Bundesweit bestehen 895 Volkshochschulen (VHS) und 2.883 Außenstellen. Als kommunale Bildungseinrichtungen wird von ihnen ein öffentlicher Auftrag verfolgt, welcher in den Weiterbildungsgesetzten der jeweiligen Bundesländer verankert ist. VHS agieren als „freier Träger“ innerhalb der kommunalen Interessen. Zu den zentralen Aufgaben zählen unter anderem die Bereiche „Fachkräftepotential fördern“ und „Alle Altersgruppen gezielt unterstützen“ (vgl. Deutscher Volkshochschul- Verband e.V., S.11f ). Aktuell möchte die VHS ihre Anstrengung verstärken „junge Menschen auf ihrem Bildungsweg besser und gezielter zu unterstützen“ (ebd., S. 12). Trotz dieser Ausrichtung macht die Altersgruppe U18 bislang nur einen sehr geringen Anteil der Teilnehmer:innen aus.

Teilprojekt 1:

Motive und Erwartungen von Eltern an außerschulische Bildungsangebote der VHS zur technischen Bildung

Als nicht verpflichtendes außerschulisches Angebot ist die Teilnahme der Altersgruppe U18 an dem VHS-Kurs auf die Zustimmung der erziehungsberechtigten Personen angewiesen, womit Motive und Erwartungen von Eltern an die Angebote der VHS auch für die Bildungsforschung von Interesse sind.

Im Rahmen einer ersten Evaluationsstudie wurden neben den teilnehmenden Kindern (siehe Teilprojekt 2) auch deren Eltern (überwiegend Mütter; N = 10) eines erstmalig angebotenen Workshops mit technischem Schwerpunkt befragt (Titel des Workshops „MINTplus Workshop Technik, die Spaß macht“). Das Angebot (bestehend aus 4 Einheiten) richtete sich an Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren. In jeder Einheit wurde eine andere einfache Getriebeart (Zahnräder, Rollen, Hebel, Räder und Achsen) mithilfe von LEGO® Education erarbeitet. Durchgeführt wurde das Angebot von der MINTplus Initiative der Technischen Hochschule Bingen in Kooperation mit der VHS Kirn. Unterstützt wird die Kooperation durch die ortsansässige Bürkle-Stiftung, was einen kostenfreien Besuch des Workshops für die Kinder ermöglichte.

Hingegen der ursprünglichen Annahme ergab die Auswertung, dass sich die teilnehmenden Eltern aus dem Besuch des Kurses keinen schulischen Vorteil für ihre Kinder erhoffen. Vielmehr ist für die Eltern die damit verbundene Wertvorstellung entscheidend. Der Wunsch, die Neugierde ihrer Kinder spielerisch zu fördern und die Interessen für Technik in einem pädagogisch angeleiteten Rahmen zu vertiefen, erweist sich als wesentlicher Motivationsgrund für eine Kursanmeldung.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Eltern das Potential außerschulischer Lernorte durchaus erkennen und dem tendenziell positiv gegenübertreten (vgl. Müller & Gabriel-Busse, 2022).

Erste Publikationen:

Müller, M. & Gabriel-Busse, K. (angenommen, 2022). Motive und Erwartungen von Eltern an außerschulische Bildungsangebote der VHS zur technischen Bildung – Erste Ergebnisse einer Evaluationsstudie. Poster präsentiert auf der 30. Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe an der Universität Regensburg, Tagungsthema „Nachhaltige Bildung in der Grundschule“, 21. September 2022.

Teilprojekt 2:

Forschungsfrage: Wer profitiert von einem außerschulischen Lernangebot (durch die VHS) im Bereich Technische Bildung? – Eine Fragebogenstudie zum Einfluss des technischen Selbstkonzepts und Erfahrungen im Umgang mit Technik

Im Rahmen des Projekts wird zusätzlich untersucht, ob das außerschulische technische Lernangebot (an der VHS-Kirn) zu einer Wissensänderung der Kinder führt und welche Kinder, auf Grundlage ihrer technischen Erfahrungen und ihres Technischen Selbstkonzepts von diesem außerschulischen technischen Lernangebot profitieren.

Die an der Pilotstudie teilnehmenden Kinder (N = 10, 1 Mädchen, 9 Jungen) im Alter von 8 bis 11 Jahren füllten in einem Prä-Post-Design jeweils einen Fragebogen (vor und nach dem Besuch des Workshops) aus. Der Fragebogen beinhaltete Fragen zu schulischen und außerschulischen Erfahrungen im Umgang mit Technik, zum Interesse an Technik sowie zum technischen Selbstkonzept. Die Daten wurden statistisch ausgewertet.

  1. Ergebnis: Keines der befragten Kinder hat nach eigener Aussage technische Themen in der Schule behandelt, obwohl die bildungspolitische Implementation der technischen Bildung in der Grundschule auch in Rheinland-Pfalz in den Sachunterricht eingebunden sein sollte (siehe Teilrahmenplan Sachunterricht).
  2. Ergebnis: Es konnte eine signifikante Korrelation zwischen der bereits gemachten technischen außerschulischen Erfahrung und dem Technischen Selbstkonzept gezeigt werden. Das bedeutet, dass je mehr außerschulische Erfahrungen die Kinder im Umgang mit Technik haben, desto höher ist auch ihr schulischen Selbstkonzept im Bereich Technik. Offene Frage: Generiert sich das technische Selbstkonzept vorrangig durch außerschulische Lernsituationen und weniger durch den Kompetenzerwerb im Unterrichtsfach Sachunterricht?
  3. Ergebnis: Kinder mit geringerer technischer Erfahrung und einem niedrigeren Technischem Selbstkonzept profitieren eher von dem außerschulischen Lernangebot „MINTplus Workshop Technik, die Spaß macht“ als Kinder mit mehr technischer Erfahrung und einem höheren Technischen Selbstkonzept (kein Wissenszuwachs, gemessen anhand eine Bild-Vignetten-Tests).

Ausblick:

Das Angebot ist als ein wiederkehrendes außerschulisches Angebot konzipiert und regelmäßig von der VHS Kirn angeboten, wodurch sowohl weitere Eltern als auch Kinder befragt werden können. Zudem wird aktuell der Bild-Vignetten-Test weiterentwickelt. Die Berechnung eines Schwierigkeitsindex ergab, dass insgesamt neun der zwanzig ausgewählten Bilder zu leicht sind. Viele der Kinder erkannten schon bei der ersten Befragung (vor dem Besuch des Workshops) welche Bilder welcher Getriebeart zuzuordnen sind, sodass sie bei der zweiten Befragung keine deutlich höhere Punktzahl erreicht werden konnte.

Die bisherigen Forschungsergebnisse zum Selbstkonzept Sachunterricht lassen die Frage offen, wie sich die perspektivspezifischen SK im SU (vgl. Gabriel et al., 2018) entwickeln können, da eigentlich davon auszugehen ist, dass die Ausbildung perspektivspezifischer SK durch eine vielperspektivische und integrative Unterrichtsorganisation, in der der Fachkontext bzw. die Fachperspektive nicht zwangsläufig transparent ist und auch die Noten nur für das Gesamtfach vergeben werden, erschwert sein sollte (vgl. Huang, 2011; Marsh & Craven, 2006). Zudem stellt sich die Frage wie anschlussfähig die perspektivischen SK des SU in der Grundschule zur Vorhersage der fachspezifischen SK nach dem Übergang auf die weiterführende Schule sind. Wie sich die SK für die Naturwissenschaften im Sachunterricht (SU) der Grundschule und integrierten Naturwissenschaftsunterricht (NaWi-Unterricht) an Gymnasien entwickeln und inwiefern die im Sachunterricht entwickelten SK bedeutsam zur Vorhersage der fachspezifischen SK an der weiterführenden Schule sind, soll im geplanten Projekt untersucht werden.
Erste Publikation zur Anschlussfähigkeit:
Kastens, C. & Gabriel-Busse, K. (2020). Selbstkonzeptentwicklung im vielperspektivischen Sachunterricht – Anschlussfähig an die Fächerkultur der Sekundarstufe I? In S. Offen, M. Barth, U. Franz & K. Michalik (Hrsg.), Brüche und Brücken – Übergänge im Kontext des Sachunterrichts. Probleme und Perspektiven des Sachunterrichts. Band 30 (S. 115-122). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Lehr-Lern-Forschungslabor

Publikationen zum Projekt:

  • Thede, A., Gabriel-Busse, K., Raffele, C. R., & Thiele, S. (eingr.). Reflexionsfähigkeit von Studierenden im Rahmen von Lehr-Lern-Forschungslaboren fördern – ein Kooperationsprojekt der Fächer Bildungswissenschaften und Romanistik. heiEDUCATION Journal.
  • Gabriel-Busse, K., Groß-Mlynek, L., Feldhoff, T., & Harring, M. (2020). Eine Unterrichtssequenz – unterschiedliche Einschätzungen. Analyse videografierter Unterrichtssequenzen als Bestandteil einer evidenzbasierten Lehrer/innenausbildung. In I. Gogolin, B. Hannover & A. Scheunpflug (Hrsg.), Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. Band 4: Evidenzbasierung in der Lehrkräftebildung. (S. 291-314). Wiesbaden: Springer.
  • Baston, N., Feldhoff, T., Gabriel-Busse, K., Graf, T., Groß-Mlynek, L., Harring, M., Lenski, E. A., & Peitz, J. (2019): Lehr - Lern- Labore: Der Transfer zwischen MINT- und geistes- sowie sozialwissenschaftlichen Fächern. In: A. Bresges, M. Harring, A. Kauertz, V. Nordmeier, I. Parchmann, & P. Post, (Hrsg.), Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium. Erkenntnisse aus Projekten der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ (S. 141-149). Bielefeld: W. Bertelsmann.

Reflexionsfähigkeit von Studierenden in Lehr-Lern-Laboren fördern

Prozessmodell zur Reflexion von Sprachhandlungen im Fremdsprachenunterricht (ProReflex) – theoretische Entwicklung und Implementierung in die Hochschule zur Lehrkräftebildung

Schlüsselwörter: Reflexionsfähigkeit, Reflexionstiefe und -breite von Sprachlern- und -lehrkompetenz, Fremdsprachenunterricht, Lehr-Lern-Forschungslabore

Zusammenfassung: Das interdisziplinäre Kooperationsprojekt der Bildungswissenschaften (Jun. Prof.´in Dr. Katrin Gabriel-Busse & M.A. Anna Thede) und der Fachdidaktik der romanischen Sprachen und Literaturen (Prof.´in Dr. Sylvia Thiele und C.R. Raffele) beschäftigt sich mit der Frage, wie die Reflexionsfähigkeit angehender Lehrer:innen romanischer Idiome als Fremdsprachen erfasst und im Rahmen von Lehr-Lern-Forschungslaboren (LLF) gefördert werden kann. Im Rahmen des Projekts wurde ein theoretisches Prozessmodell entwickelt, das die Reflexionsfähigkeit durch die Bestimmung der Reflexionsqualität (vgl. Leonhard, 2008) erfasst, wobei letztere die Analyse der fachspezifischen Reflexionsbreite und -tiefe beinhaltet. Ziel des ‚Prozessmodells zur Reflexion der Sprachhandlungen im Fremdsprachenunterricht (ProReflex)‘ ist es, die Reflexion von Sprachhandlungen (eigene/fremde – im Speziellen der Studierenden in der Rolle von Lehrkräften oder von Schüler:innen) im romanischen Fremdsprachenunterricht (FSU) zu analysieren. Die Reflexionsbreite orientiert sich hierbei an den fremdsprachlichen Sprachkompetenzen Lehrender und Lernender (in Anlehnung an KMK, 2012) sowie an der Sprachlehrkompetenz (Thede et al., 2022). Die Reflexionstiefe wird in Anlehnung an das zyklische Modell ‚ERTO‘ für Reflexion (vgl. Krieg & Kreis, 2014) erfasst, wobei die zuvor definierte Reflexionsbreite integriert wird. Ausgehend von der Darstellung eines Ereignisses (Sprachhandlung) (z.B. im Rahmen einer schriftlichen Reflexion des eigenen Unterrichts, der mittels Videografie aufgezeichnet wurde) kann somit analysiert werden, inwieweit ein Reflexionsprozess bei den Studierenden ausgelöst wird und wie sich dieser in Breite und Tiefe gestaltet.

Durch das Kodieren der Reflexionsqualität (Reflexionstiefe und -breite) in Bezug auf die Sprachhandlungen kann zukünftig nicht nur das Vorkommen bestimmter Aspekte der Reflexionsbreite analysiert, sondern auch ein Beitrag zur Optimierung und Weiterentwicklung der Reflexionsqualität im Rahmen des Lehramtsstudiums geleistet werden, indem im Rahmen der LLF gezielt bislang nicht berücksichtigte Reflexionsanlässe gesetzt werden. Durch die Kodierung von Ereignissen speziell in Bezug auf die Sprachlehrkompetenz im Rahmen eigener Unterrichtsvideos im LLF können darüber hinaus Wirkungszusammenhänge zwischen der Reflexionsqualität und weiteren Aspekten der Unterrichtsqualität (z.B. kognitive Aktivierung) oder professionellen (Wahrnehmungs-)Kompetenz identifiziert werden. Nach einer erfolgreichen Pilotierungsphase besteht die Möglichkeit, das Prozessmodell im Rahmen des Studienseminars oder in Lehrer:innenfortbildungsveranstaltungen einzusetzen.

Aktueller Stand des Projekts (SoSe 2022): Das theoretische ProReflex-Modell wird aktuell empirisch validiert. Die Datengrundlage bilden die im LLF Romanistik entstanden schriftlichen Reflexionen von Studierenden. Die deduktiv entwickelten Kategoriensysteme zur Analyse der Reflexionsbreite und -tiefe (vgl. Thede et al., 2022) sollen auf ihre Funktionalität und Güte hin überprüft werden. Die Auswertung der schriftlichen Reflexionen von Studierenden erfolgt durch zwei studentische Hilfskräfte.

Erste Publikationen und Vorträge:

  • Thede, A.; Raffele, C. R.; Gabriel-Busse, K. & Thiele, S. (2022). Reflexionsfähigkeit von Studierenden in Lehr-Lern-Laboren fördern – Ein Prozessmodell zur Reflexion von Sprachhandlungen im Fremdsprachenunterricht. heiEDUCATION Journal.

Abstract angenommen:

  • Raffele, C.R. & Thede, A. (2022). Reflexion von Sprachhandlungen im französischen Fremdsprachenunterricht – ein Prozessmodell. Einzelvortrag im Rahmen des 13. Kongresses des Frankoromanistenverbandes, Wien, 21.-24.09.2022.
  • Thede, A., Raffele, C.R. & Gabriel Busse, K. (2022). ProReflex(FSU)! – Empirische Erfassung der Reflexionsqualität Lehramtsstudierender für den romanistischen Fremdsprachenunterricht durch Lehr-Lern-Forschungslabore. Einzelvortrag im Rahmen der k2teach Reflexionstagung: Reflexion in der Lehrkräftebildung. Empirisch – phasenübergreifend – interdisziplinär. Berlin/ Potsdam, 5.-7.10.2022 (online Tagung).

In der Studie wurden Überzeugungen zum Lehren und Lernen von 73 Studierenden anhand von Zeichnungen und deren Beschreibungen mittels DASTT-Test wiederholend während einer Einführungsvorlesung im 1. Semester erfasst und qualitativ ausgewertet. Im Verlauf des Semesters nimmt der Anteil an schülerorientierten Charakteristika in den Zeichnungen und deren Beschreibungen zu, wobei der Anteil lehrerorientierter Charakteristika für Studierende naturwissenschaftlicher Fächer deutlich höher ist. Beeinflusst wird die Weiterentwicklung primär durch einen Wissenszuwachs im Verlauf der Einführungsvorlesung. Im Rahmen eines Mix-Method-Design sollen im SoSe2022 erneut Daten von Erstsemestern mittels adaptierter Version des DASTT-Test sowie Fragebogen erfasst werden.

Weitere Datenerhebungen sind für das SoSe 2022 geplant.

Thema: Berufsbezogene Überzeugungen (Beliefs) zum Lehren und Lernen von Erstsemestern in der digitalen Transformation von Bildung und Schule

Kurze Zusammenfassung des geplanten Projekts:

Die Professionalisierung von Lehrpersonen steht durch die komplexen gesellschaftlichen Veränderungen der digitalen Transformation von Bildung und Schule vor vielfältigen Herausforderungen (Schmidt, 2020). Im Hinblick auf ICT (digitale Informations- und Kommunikationstechnologien) stehen angehende Lehrpersonen in der gesellschaftlichen und fachlichen Erwartung, die heutige Generation von Schülerinnen und Schülern zeitgemäß zu unterrichten (Schmidt, 2020). Seitens der Lehrpersonen bedarf es dabei neben mediendidaktischen und -erzieherischen Kompetenzen auch Kompetenzen, die es ermöglichen, digitale Medien für Schulentwicklungs- und Professionalisierungsprozesse zu nutzen (Petko et al., 2018). Neben diesen medienpädagogischen Kompetenzen von Lehrpersonen (Blömeke, 2000; Tiede et al., 2015) stellen aber auch Überzeugungen eine wesentliche Voraussetzung dafür dar, dass digitale Technologien von Lehrpersonen genutzt werden (Ertmer et al., 2014). „Hier geht es vor allem darum, dass Lehrpersonen den Technologieeinsatz im Unterricht als sinnvoll erleben [z.B. auch als Schüler:in] und dass sie differenzierte Einstellungen zu Potenzialen und Herausforderungen von Technologien als Bildungsinhalt entwickeln“ (Petko et al., 2018, S. 167). Die Erstsemester, die im SoSe 2022 und WiSe 2022/23 an der Universität Mainz ihr Studium als Lehrer:in aufnehmen, haben ausgehend von eigenen biografischen Erfahrungen (auch im Zuge des Ausbaus digitaler Infrastrukturen an der eignen Schule sowie dem selbsterlebten Homeschooling) als Schüler:in (Tulodziecki et al., 2009) bzw. der „apprenticeship of observation” (Lortie, 1975) im Sinne der Beobachtung von digitalem Unterricht „stabile Vorstellungen und Denkgewohnheiten darüber, wie Lernen in der Schule funktioniert und wie man unterrichtet“ (Reusser & Pauli, 2014, S. 645).

Publikationen

Gabriel-Busse, K., & Ramb, T. (2021). Subjektive Theorien zum Lehren und Lernen von Lehramtsstudierenden – Ein Schnappschuss. Poster präsentiert auf der Sektionstagung empirische Bildungsforschung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) sowie der Kommission Bildungsplanung, Bildungsorganisation und Bildungsrecht (KBBB) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 13.-15. September 2021 (digitale Tagung).

Gabriel-Busse, K., Feldhoff, T., & Ramb, T. (2022.). Sich als zukünftige Lehrperson im eigenen Unterricht zeichnen – Überzeugungen zum Lehren und Lernen von Lehramtsstudierenden im ersten Semester. In L. Fuhrmann, & Akbaba, Y. (Hrsg.), Schule zwischen Stagnation und Wandel. Wiesbaden: VS-Verlag.

„Also für uns, glaub ich, wäre einfach so der Fokus, zu schauen, wie können wir Nawi besser an die Mittelstufe anbinden, als dass wir aus unserer Sicht nach in Richtung Grundschule schauen.“ (Auszug Interview Nawi-LP11)

Die Studie fokussiert den integrierten Naturwissenschaften-Unterricht (Nawi) in Rheinland-Pfalz und beleuchtet die Frage, wie der Anschluss an den Sachunterricht (SU) der Grundschule gestaltet ist bzw. ob und wie dieser seitens der Lehrer:innen gesichert wird. In einer Interviewstudie (telefonisch) mit elf Nawi-Lehrer:innen (5./6. Schuljahr) wurden diese nach Maßnahmen zur Sicherung der Anschlussfähigkeit an den Sachunterricht der Grundschule befragt. Die Auswertung der Interviews erfolgte anhand der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring 2015) statt. In Anlehnung an Brüggerhoff et al. (2020) lag der Fokus auf folgenden allgemeinpädagogische Maßnahmen zur Übergangsgestaltung: Curriculares Wissen, Unterrichtsgestaltung, Diagnostik und Kooperation. Die Ergebnisse zeigen – ähnlich wie für andere Bundesländer – auch für das Land RLP, dass den Nawi-Lehrer:innen das Curricular und die Inhalte des Lehrplans des Sachunterrichts weitestgehend unbekannt sind (siehe auch Hempel & Maltzahn 2012). Die Lernausgangslagen in den naturwissenschaftlichen Fächern werden seitens der Nawi-Lehrer:innen selten bis gar nicht diagnostiziert (vgl. auch Racherbäumer & Kohnen 2014). Dies begründen die Lehrer:innen einerseits mit fehlenden Instrumenten zur Diagnose naturwissenschaftlicher Kompetenzen der Schüler:innen und andererseits mit dem sehr heterogenen Vorwissen der Schüler:innen, womit ein Anschluss auf inhaltlicher Ebene bzw. eine effektive Weiterentwicklung der Kompetenzen ihrer Meinung nach kaum möglich ist. Auf methodischer Ebene der Unterrichtsgestaltung versuchen die Nawi-Lehrer:innen Anschluss über abwechslungsreiche Methoden und Sozialformen herzustellen, wobei Experimentieren, Beschreiben und Protokollieren oder auf Ebene der Sozialform Stationenarbeit im Fokus stehen. Die Kooperation mit Grundschulen, die für eine individuelle Förderung der Schüler:innen wichtig ist, findet kaum statt, obwohl ein Großteil der interviewten Lehrer:innen diese in vielfältiger Form als gewinnbringend einschätzen. Als Gründe für die mangelnde Kooperation werden personelle und zeitliche Aspekte angeführt. Die Größe des Einzugsgebiets einer weiterführenden Schule scheint hemmend zu wirken. Die Ergebnisse deckten sich mit aktuellen Studien aus anderen Bundesländern. Sie deuten an, dass ein Wandel auf institutioneller Seite wichtig sein könnte, um die Lehrplanforderung nach kumulativer Kompetenzentwicklung nicht nur über den Lehrplan des Faches Naturwissenschaften erreichen zu können.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Bisherige Studien für die Sekundarstufe zeigen, dass nicht zwangsläufig von der Qualität einer beobachteten Stunde einer Lehrperson auf die Qualität einer anderen Stunde geschlossen werden kann. Anhand sogenannter Generalisierbarkeitsstudien (G-Studien, vgl. Cronbach et al., 1972; Shavelson & Webb, 1991) konnte vor allem für die kognitive Aktivierung aufgezeigt werden, dass die Ausprägungen zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden einer Lehrperson (bei gleicher Klasse) stark variieren (hoher stundenspezifischer Varianzanteil) und somit situationale bzw. kontextuelle Einflussfaktoren eine größere Rolle spielen als bislang angenommen, mit der Konsequenz, dass deutlich mehr Stunden für eine hinreichend zuverlässige Beobachtung der kognitiven Aktivierung notwendig sind. Für die Grundschule mangelt es bislang an entsprechenden Studien zur Analyse der zeitlichen Stabilität und Generalisierbarkeit der Unterrichtsqualität. Im Unterschied zu den Ergebnissen aus der Sekundarstufe konnte im Rahmen des Projekts gezeigt werden, dass vor allem die Klassenführung eine höhere Variation in den Ausprägungen zwischen den zwei Einzelstunden einer 90-minuten Unterrichtseinheit einer Lehrperson (bei gleicher Klasse) aufweist. Die Ergebnisse der explorativen Simulationsstudien (D-Studien, vgl. Shavelson & Webb, 1991) legen nahe, dass für eine hinreichend reliable Erfassung der Klassenführung sowie der kognitiven Aktivierung in der Grundschule mindestens drei und für das Unterrichtsklima zwei Unterrichtsstunden einer Lehrperson benötigt werden.

Publikationen zum Projekt:
Gabriel-Busse, K., Jentsch, A. & Lipowsky, F. (2021). Prozess- und strukturorientierte Klassenführungsmaßnahmen von Lehrpersonen im Anfangsunterricht – Ergebnisse zur zeitlichen Stabilität von Beobachterratings innerhalb und zwischen 90-minütigen Unterrichtseinheiten. Zeitschrift für Bildungsforschung. DOI: 10.1007/s35834-021-00325-3

Gabriel-Busse, K. & Lipowsky, F. (2022, eingr.). Reicht eine Doppelstunde im Anfangsunterricht aus? – Ergebnisse aus den PERLE-Videostudien Deutsch und Mathematik zur zeitlichen Stabilität und Generalisierbarkeit von Beobachterratings zur Klassenführung. In C. Jacobi-Theurer, M. Hess, A.-K. Denn & F. Lipowsky (Hrsg.), Determinanten und Effekte der Persönlichkeits- und Lernentwicklung in der Grundschule – Ergebnisse der PERLE-Studie. Münster: Waxmann.

Gabriel-Busse, K. & Lipowsky, F. (2020). 90 Minuten Mathematikunterricht bei gleichbleibender Unterrichtsqualität? Analysen zur zeitlichen Stabilität und Generalisierbarkeit von Ratings von Ratings zur Unterrichtsqualität im 2. Schuljahr. Unterrichtswissenschaft, 49(1), 137-163. (Online: s42010-020-00086-4.pdf (springer.com))

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Claudia Kastens (Bergische Universität Wuppertal) und Prof. Dr. Diemut Kucharz (Goethe-Universität Frankfurt/Main) wurde im Rahmen des Projekts ein Schülerfragebogen entwickelt, welcher angelehnt an den fünf Fachperspektiven des Sachunterrichts (SU, vgl. GDSU, 2014) der Grundschule, fünf perspektivische Selbstkonzeptfacetten des SU (Naturwissenschaften, Technik, Politik/ Gesellschaftswissenschaften, Geographie und Geschichte) im 3. und 4. Schuljahr erfasst. Der Fragebogen wurde anhand einer Stichprobe von N = 305 Schüler*innen eingesetzt und hinsichtlich seiner Konstruktvalidität mittels konfirmatorischer Faktorenanalysen in MPlus überprüft. Die Analysen zeigen, dass sich die fünf Fachperspektiven in den perspektivspezifischen Selbstkonzeptfacetten des SU differenzieren lassen. Zudem berichten Jungen im Vergleich zu Mädchen über ein höheres Selbstkonzept (SK) im Bereich Technik (vgl. Gabriel-Busse, Kastens & Kucharz, 2018). Wenngleich die latenten Korrelationen zwischen den einzelnen perspektivspezifischen Selbstkonzeptfacetten hoch ausfielen, zeigt sich, dass ein Fünf-Faktoren-Modell, welches die fünf Fachperspektiven des SU differenziert, sowohl im Vergleich zu einem Zwei-Faktor-Modell, in dem zwischen den Fachperspektiven Naturwissenschaften und Technik sowie den sozial- und gesellschaftswissenschaftlichen Fachperspektiven unterschieden wird, als auch im Vergleich zu einem Ein-Faktor-Modell, in dem keinerlei Differenzierungen vorgenommen werden, die beste Passung auf die Daten aufweist. Zudem lassen sich die fünf perspektivspezifischen SK von einem fachspezifischen SK für das Gesamtfach SU abgrenzen (vgl. Kastens & Gabriel-Busse, 2020), d.h. die Schüler*innen im 3. und 4. Schuljahr bilden neben den fünf perspektivspezifischen SK auch ein SK für das Fach SU aus.

Publikationen zum Projekt:

Kastens, C. & Gabriel-Busse, K. (2020). Selbstkonzeptentwicklung im vielperspektivischen Sachunterricht – Anschlussfähig an die Fächerkultur der Sek I? S. Offen, M. Barth, U. Franz & K. Michalik (Hrsg.), Brüche und Brücken – Übergänge im Kontext des Sachunterrichts (S. 115-122). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Gabriel-Busse, K., Kastens, C. & Kucharz, D. (2018). Fachspezifisch oder nicht? – Eine Studie zur Analyse der Binnenstruktur des Selbstkonzepts Sachunterricht. Zeitschrift für Grundschulforschung, 11, 333-348. https://doi.org/10.1007/s42278-018-0017-1

 

 

 

Publikationen

In Vorbereitung

Kastens, C. & Gabriel-Busse, K. & Lipowsky, F. (abgelehnt, in Überarbeitung). Academic self-concept in elementary school: A longitudinal and domain-specific perspective on structure, and development. Journal of Educational Psychology.

Monographien
Gabriel, K. (2014). Videobasierte Erfassung von Unterrichtsqualität im Anfangsunterricht der Grundschule – Klassenführung und Unterrichtsklima in Deutsch und Mathematik. (Dissertation, Disputation am 19.07.2013). Kassel: University Press.

Gabriel, K. (2008). Determinanten der Selbstkonzeptentwicklung – Ergebnisse aus der PERLE-Studie. Magisterarbeit im Fachbereich Erziehungswissenschaft/ Humanwissenschaften, Universität Kassel (unveröffentl.).

Artikel in Zeitschriften

Groß-Mlynek, L., Graf, T., Harring, M., Gabriel-Busse, K., & Feldhoff, T. (2022). Cognitive Activation in a Close-up View: Triggers of High Cognitive Activity in Students During Group Work Phases. Frontiers in Education. Link

Thede, A., Raffele, C. R., Gabriel-Busse, K. & Thiele, S. (2022). Reflexionsfähigkeit von Studierenden in Lehr-Lern-Laboren fördern – Ein Prozessmodell zur Reflexion von Sprachhandlungen im Fremdsprachenunterricht. heiEDUCATION Journal.

Gabriel-Busse, K., Jentsch, A. & Lipowsky, F. (2021). Prozess- und strukturorientierte Klassenführungsmaßnahmen von Lehrpersonen im Anfangsunterricht – Ergebnisse zur zeitlichen Stabilität von Beobachterratings innerhalb und zwischen 90-minütigen Unterrichtseinheiten. Zeitschrift für Bildungsforschung. DOI: 10.1007/s35834-021-00325-3

Gabriel-Busse, K. & Lipowsky, F. (2020). 90 Minuten Mathematikunterricht bei gleichbleibender Unterrichtsqualität? Analysen zur zeitlichen Stabilität und Generalisierbarkeit von Ratings zur Unterrichtsqualität im 2. Schuljahr. Unterrichtswissenschaft. DOI: 10.1007/s42010-020-00086-4. Link

Gabriel-Busse, K., Groß-Mlynek, L., Feldhoff, T. & Harring, M. (2020). Eine Unterrichtssequenz – unterschiedliche Einschätzungen. Analyse videografierter Unterrichtssequenzen als Bestandteil einer evidenzbasierten Lehrer/innenausbildung. In I. Gogolin, B. Hannover & A. Scheunpflug (Hrsg.), Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. Band 4: Evidenzbasierung in der Lehrkräftebildung. (S. 291-314). Wiesbaden: Springer. Link

Gabriel-Busse, K. & Kastens, C. (2018). Fachspezifisch oder nicht? – Eine Studie zur Analyse der Binnenstruktur des Selbstkonzepts Sachunterricht. Zeitschrift für Grundschulforschung, 11, 333-348. Link

Gabriel, K. & Berner, N. (2016). Empirisch betrachtet: Klassenführung im Kunstunterricht der Grundschule. Kunst und Unterricht. In N. Berner (Hrsg.) Unterrichtsqualität im Fach Kunst. Kunst + Unterricht EXKURS Beilage Heft 407/408, 35

Gabriel, K., Praetorius, A.-K. & Lipowsky, F. (2015). Wie in der einen Stunde, so auch in der anderen? – Analysen zur Stabilität der Klassenführung im Anfangsunterricht. Jahrbuch für Allgemeine Didaktik. Themenheft: Klassenmanagement/Klassenführung. Perspektiven, Befunde, Kontroversen.

Gabriel, K. & Weber, N. (2014). „Pädagogischer Doppeldecker“ im Studium des Sachunterrichts – Praxisbericht zur Methode "Markt der Möglichkeiten". Journal für LehrerInnenbildung, 3, 43-48.

Gabriel, K. & Kucharz, D. (2014). Das Thema „Familie“ im Sachunterricht – Durch geeignete Aufgaben Vielfalt erfassen und zur Unterrichtsgestaltung nutzen. Grundschulunterricht Sachunterricht, 4, 28-31.

Lotz, M., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Niedrig und hoch inferente Verfahren der Unterrichtsbeobachtung – Analysen zu deren gegenseitiger Validierung. Zeitschrift für Pädagogik, 50(3), 357-380.

Gabriel, K., Kastens, C., Poloczek, S., Schoreit, E. & Lipowsky, F. (2010). Entwicklung des mathematischen Selbstkonzepts im Anfangsunterricht – Der Einfluss des Klassenkontextes. Zeitschrift für Grundschulforschung, 1(3), 65-82.

Beiträge in Sammelbänden

Gabriel-Busse, K., Jentsch, A., & Lipowsky, F. (eingr.). Reicht eine Doppelstunde aus? – Ergebnisse aus den PERLE-Videostudien Deutsch und Mathematik zur zeitlichen Stabilität und Generalisierbarkeit von Beobachterratings zur Klassenführung im Anfangsunterricht. In C. Theurer, M. Hess, A.-K. Denn & F. Lipowsky (Hrsg.). Determinanten und Effekte der Persönlichkeits- und Lernentwicklung in der Grundschule – Ergebnisse der PERLE-Studie. Münster: Waxmann.

Gabriel-Busse, K., Feldhoff, T., & Ramb, T. (2022). Sich als zukünftige Lehrperson im eigenen Unterricht zeichnen – Überzeugungen zum Lehren und Lernen von Lehramtsstudierenden im ersten Semester. In L. Fuhrmann & Y. Akbaba (Hrsg.). Schule in Stagnation und Wandel. Wiesbaden: VS Verlag.

Kastens, C. & Gabriel-Busse, K. (2020). Selbstkonzeptentwicklung im vielperspektivischen Sachunterricht – Anschlussfähig an die Fächerkultur der Sek I? S. Offen, M. Barth, U. Franz & K. Michalik (Hrsg.), Brüche und Brücken – Übergänge im Kontext des Sachunterrichts (S. 115-122). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Baston, N., Feldhoff, T., Gabriel-Busse, K., Graf, T., Groß-Mlynek, L., Harring, M., Lenski, E.A. & Peitz, J. (2019): Lehr - Lern-Labore: Der Transfer zwischen MINT- und geistes- sowie sozialwissenschaftlichen Fächern. In: A. Bresges, M. Harring, A. Kauertz, V. Nordmeier, I. Parchmann, & P. Post, (Hrsg.), Theorie-Praxis-Verzahnung. Innovationen und empirische Befunde aus der Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Bielefeld: W. Bertelsmann.

Denn, A.-K., Gabriel-Busse, K. & Lipowsky, F. (2018). Unterrichtsqualität und Schülerbeteiligung im Mathematikunterricht des zweiten Schuljahres. In K. Verrière & L. Schäfer (Hrsg.), Interaktion im Klassenzimmer – forschungsgeleitete Einblicke in das Geschehen im Unterricht (S. 9-29). Wiesbaden: Springer VS.

Imanuwarta, M., Gabriel, K. & Kucharz, D. (2015). Zur Praxis differenzierten und individualisierten Unterrichts in der Grundschule – Pilotierung eines Fragebogens. In Lernprozessbegleitung und adaptive Lerngelegenheiten im Unterricht der Grundschule. Jahrbuch Grundschulforschung, Band 19, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Kastens, C., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Selbstkonzeptentwicklung im Anfangsunterricht. In F. Lipowsky, G. Faust & C. Kastens (Hrsg.). Persönlichkeits- und Lernentwicklung an staatlichen und privaten Grundschulen. Ergebnisse der PERLE-Studie zu den ersten beiden Schuljahren (S. 99-128). Münster: Waxmann.

Mösko, E., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Die Videostudie im Fach Mathematik: „Einführung in die Multiplikation“. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 45-49). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Berner, N. E., Corvacho del Toro, I., Gabriel, K. & Denn, A.-K. (2013). Aufbereitung der Videodaten und Transkription. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 67-82). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Lotz, M., Berner, N. E. & Gabriel, K.(2013). Auswertung der PERLE-Videostudien und Überblick über die Beobachtungsinstrumente. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 83-103). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Hoch inferentes Rating: Klassenführung in drei Fächern. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 145-168). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Hoch inferentes Rating: Unterrichtsklima in drei Fächern. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 269-190). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Kruse, I., Gabriel, K. & Faust, G. (2013). Hoch inferentes Rating: Qualität angeleiteter Bilderbuchre-zeption. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 219-253). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Ackermann, S., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Die Kodierung von Redebeiträgen im Mathematikunterricht. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 379-390). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Weldner, A., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Hoch inferentes Rating: Klarheit im Mathematikunterricht. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 391-403). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Lauterbach, C., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Hoch inferentes Rating: Kognitive Aktivierung im Mathematikunterricht. In M. Lotz, F. Lipowsky & G. Faust (Hrsg.). Technischer Bericht zu den PERLE-Videostudien (S. 405-421). Materialien zur Bildungsforschung, Band 23/3, Frankfurt am Main.

Lotz, M., Berner, N., Gabriel, K., Post, S., Faust, G. & Lipowsky, F. (2011). Unterrichtsbeobachtung im Projekt PERLE. In D. Kucharz, B. Reinhoffer & T. Irion (Hrsg.). Grundlegende Bildung ohne Brüche (S. 183-194), Wiesbaden: VS Verlag.

Gabriel, K., Mösko, E. & Lipowsky, F. (2011). Selbstkonzeptentwicklung von Jungen und Mädchen im Anfangsunterricht – Ergebnisse aus der PERLE-Studie. In F. Hellmich (Hrsg.), Selbstkonzepte im Grundschulalter. Modelle – empirische Ergebnisse – pädagogische Konsequenzen (S. 133-158). Stuttgart: Kohlhammer.

Thede, A. L., Gabriel-Busse, K., & Hardy, I. (2021). Kompetenzerleben und kognitive Aktivität im Sachunterricht der Grundschule. Poster präsentiert auf der Sektionstagung empirische Bildungsforschung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) sowie der Kommission Bildungsplanung, Bildungsorganisation und Bildungsrecht (KBBB) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 13.-15. September 2021 (digitale Tagung).

Gabriel-Busse, K., & Ramb, T. (2021). Subjektive Theorien zum Lehren und Lernen von Lehramtsstudierenden – Ein Schnappschuss. Poster präsentiert auf der Sektionstagung empirische Bildungsforschung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) sowie der Kommission Bildungsplanung, Bildungsorganisation und Bildungsrecht (KBBB) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 13.-15. September 2021 (digitale Tagung).

Gabriel-Busse, K., & Schneider, L. S. (2021). Leistungsstarke Peers und akademisches Selbstkonzept - Eine soziale Netzwerkanalyse im 4. Schuljahr. Vortrag auf der Sektionstagung empirische Bildungsforschung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) sowie der Kommission Bildungsplanung, Bildungsorganisation und Bildungsrecht (KBBB) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 13.-15. September 2021 (digitale Tagung).

Gabriel-Busse, K., & Ramb, T. (2021). Subjektive Theorien zum Lehren und Lernen von Lehramtsstudierenden vor und nach der Vorlesung „Einführung in das Studium der Bildungswissenschaften“ - Ein Schnappschuss. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums der AG Schulpädagogik/Schulforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (08.06.2021)

Altmeyer, S., Feldhoff, T., Gabriel-Busse, K., Harring, M., Hensel-Grobe, M., Krupp, V., Meyer, O., Thiele, S., & Wendt, K. (2021). Die Förderung der Reflexionskompetenz im Rahmen des Projektes „Lehr-Lern-Forschungslabore als Orte vertieften Lernens: Das Mainzer Modell kooperativer Lehrerbildung“. Poster präsentiert auf der Tagung zur Eröffnung des bundesweiten Meta-Videoportals „Lehren und Forschen mit Videos in der Lehrkräftebildung“ (11.-12. März 2021) (digitale Tagung der Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Gabriel-Busse, K., & Schneider, L. S. (2021). Akademisches Selbstkonzept und Freundschaftsbeziehungen – eine netzwerkanalytische Perspektive. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums der AG Schulpädagogik/Schulforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (12.01.2021)

Gabriel-Busse, K. (2020). Was wissen wir über guten Unterricht bzw. gute Lehrpersonen? Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Einführung in das Studium der Bildungswissenschaften“ (WiSe20/21) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (09.12.2020)

Kastens, C. & Gabriel-Busse, K. (2019). Fachspezifisch oder Domänenspezifisch? – Differenzierung akademischer Selbstkonzepte im vielperspektivischen (Sach-)Unterricht. Poster auf der GEBF in Köln (25.-27.02.2019)

Gabriel-Busse, K. & Kastens, C. (2019). Selbstkonzeptentwicklung im vielperspektivischen Sachunterricht – Anschlussfähig an die Fächerkultur der Sek I? Vortrag auf der GDSU-Tagung in Lüneburg (7.-9.03.2019).

Gabriel-Busse, K., Groß-Mlynek, L. & Harring, M. (2018). 1, 2, 3, oder 4? – Wie verändern sich Urteile und Urteilsbegründungen von Studierenden hinsichtlich der Unterrichtsqualität? Vortrag auf der AEPF in Lüneburg (25.09.2018)

Kastens, C. & Gabriel-Busse, K. (2018). Fachspezifisch oder nicht? – Eine Studie zur Analyse der Binnenstruktur des Selbstkonzepts Sachunterricht. Vortrag auf der DGfE-GFT-Tagung in Frankfurt/Main (26.09.2018)

Gabriel-Busse, K. & Massone-Hinsberger, C. (2018). Fachspezifische Schwerpunktsetzung und Vielperspektivität im Sachunterricht. Poster präsentiert auf dem Festakt des Zentrums für Schul-, Bildungs- und Hochschulforschung an der Johannes Gutenberg Universität-Mainz (7.06.2018)

Groß-Mlynek, L. & Gabriel-Busse, K. (2018). „Eine Unterrichtssequenz – unterschiedliche Einschätzungen. Analyse videografierter Unterrichtssequenzen als Bestandteil einer evidenzbasierten Lehrer/innenausbildung“. Vortrag gehalten auf dem LLF-Doktorandenkolloquium (27.02.2018) in Mainz

Gabriel, K. (2016). „Kognitive Aktivierung – Eine Einführung“. Vortrag gehalten im Rahmen des LLF-Projekttreffens (22.03.2016) in Mainz

Gabriel, K., Kastens, C. & Kucharz, D. (2016). Domänenspezifität des Selbstkonzepts Sachunterricht. Vortrag auf der 26. Jahrestagung der GDSU, Erfurt, 3. – 5. März 2016

Peters, R. & Gabriel, K. (2016). Präkonzepte von Grundschülern zum Thema Gesundheit-Eine Interviewstudie im 3. Schuljahr. Vortrag auf der 26. Jahrestagung der GDSU, Erfurt, 3. – 5. März 2016

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2015). Anderes Fach, andere Klassenführung? Ein Vergleich zwischen den Fächern Deutsch und Mathematik. Vortrag auf der 3. Frankfurter Tagung zu Videoanalysen in der Bildungs- und Unterrichtsforschung, Frankfurt a.M., 18. – 19. Februar 2015.

Imanuwarta, M., Gabriel, K. & Kucharz, D. (2014). Zur Praxis differenzierten und individualisierten Unterrichts in der Grundschule – Pilotierung eines Fragebogens. Poster präsentiert auf der 23. Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe. Leipzig 29.09. - 1.10.2014.

Gabriel, K. & Kucharz, D. (2014). Die Weiterentwicklung kindlicher Präkonzepte zum Thema Familie – Enrichment oder Conceptual Change? Vortrag auf der 23. Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe. Leipzig 29.09. - 1.10.2014.

Gabriel, K., Barton, S. & Kucharz, D. (2014). Mama, Papa und ich. Die (Weiter-)Entwicklung kindlicher Präkonzepte im Sachunterricht zum Thema „Familie“. Vortrag auf der 22. Jahrestagung der GDSU. Hamburg, 27.02. - 01.03.2014.

Gabriel, K., Praetorius, A. & Lipowsky, F. (2013). Klassenführung und Unterrichtsklima – fachübergreifende Merkmale auch im Anfangsunterricht? Vortrag auf der 78. Tagung der Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung (AEPF). Dortmund, 25. - 27. September 2013.

Kucharz, D. & Gabriel, K.(2013). Sprachförderliche Lernsituationen im Sachunterricht und im Sachlernen im Kindergarten. Analyse von Videosequenzen. Vortrag auf der 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts e.V. (GDSU), Solothurn, 07.-09. März 2013.

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2013). Klassenführung und Unterrichtsklima im Anfangsunterricht – Eine fachspezifische Analyse der Inter-Rater-Reliabilität und Faktorenstruktur. Vortrag auf der 2. Frankfurter Tagung zu Videoanalysen in der Unterrichts- und Bildungsforschung, Frankfurt a.M., 20. – 21. Februar 2013.

Kucharz, D. & Gabriel, K.(2013). Sprachförderliche Sachlernsituationen in Grundschule und Kindergarten – Analyse von Videosequenzen. Vortrag auf der 2. Frankfurter Tagung zu Videoanalysen in der Unterrichts- und Bildungsforschung, Frankfurt a.M., 20. – 21. Februar 2013.

Lotz, M. & Gabriel, K.(2012). Niedrig und hoch inferente Verfahren zur Erfassung von Unterrichtsqualität in der Grundschule. Vortrag im Symposium „Was konstituiert Unterricht? Grenzgänge zwischen quantitativer und qualitativer Unterrichtsforschung“. 23. Kongress der DGfE, Osnabrück, 12. - 14. März 2012.

Gabriel, K., Denn, A.-K. & Lipowsky, F. (2012). Klassenführung und Schülerbeteiligung im Mathematikunterricht des zweiten Schuljahres – Eine videobasierte Teilstudie des PERLE-Projekts. Vortrag im Symposium „Perspektiven der Unterrichtsbeobachtung im Projekt PERLE“. Frankfurter Tagung zu Videoanalysen in der Unterrichts- und Bildungsforschung. Quantitativ & Qualitativ, Frankfurt am Main, 22. - 23. Februar 2012.

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2011). Videobasierte Erfassung von Unterrichtsqualität in der Grundschule – Eine Teilstudie des PERLE-Projekts zur Erfassung der Klassenführung und des Unterrichtsklimas im Anfangsunterricht. Vortrag im Symposium „Videobasierte Unterrichtsanalyse“. 13. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie der DGPs, Erfurt, 14. - 16. September 2011.

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2011). Videobasierte Erfassung der beiden Basisdimensionen effektive Klassenführung und unterstützendes Unterrichtsklima im Anfangsunterricht der Grundschule. Vortrag im Symposium „Lehrerüberzeugungen und Unterrichtshandeln als Bedingungen der Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern“, 20. Jahrestagung der Kommission "Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe" der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE, Sektion Schulpädagogik), Paderborn, 21. - 23. September 2011.

Kastens, C. & Gabriel, K. (2010). Das PERLE-Projekt. Vortrag im BiKS-Kolloquium in Bamberg, 22. Dezember 2010.

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2010). Classroom Management and Classroom Climate – A Video Study in Elementary School. Eingeladener Vortrag auf dem 4th Annual International Meeting of the Network on Applied Video Research in Teaching and Instruction, IPN Kiel, 17. - 18. November 2010.

Kastens, C., Gabriel, K., Lotz, M., Berner, N., Faust, G. & Lipowsky, F. (2010). The PERLE Project. Eingeladene Keynote auf der 4th Annual International Meeting of the Network on Applied Video Research in Teaching and Instruction, IPN Kiel, 17. - 18. November 2010.

Ackermann, S., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2010). Student participation in mathematics classrooms – Results of the PERLE Study. Poster präsentiert auf dem 4th Annual International Meeting of the Network on Applied Video Research in Teaching and Instruction, IPN Kiel, 17. - 18. November 2010.

Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2010). Klassenführung und Unterrichtsklima in der Grundschule – Eine Videostudie. Vortrag im Symposium „Unterrichtsbeobachtung in der Grundschule – Ansätze und Ergebnisse der Studie PERLE.“ DGfE-Tagung „Grundlegende Bildung ohne Brüche“, Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe, Weingarten, 29. September - 01. Oktober 2010.

Gabriel, K., Post, S., Berner, N. & Lotz, M. (2010). Unterrichtsbeobachtung in der Grundschule – Ansätze und Ergebnisse der Studie PERLE. Symposium auf der DGfE-Tagung Grundschulforschung in Weingarten, 29. September - 1. Oktober 2010.

Kruse, I., Faust, G., Lipowsky, F., Gabriel, K., Kastens, C. & Lotz, M. (2010). Zur Qualität angeleiteter Bilderbuchrezeption. Eine videobasierte Studie zu Lehraktivitäten beim literarischen Lernen und Verstehen. Poster präsentiert auf dem 18. Symposion Deutschdidaktik in Bremen, 05. - 09. September 2010.

Gabriel, K., Kastens, C. & Lipowsky, F. (2010). Classroom management and classroom climate in elementary school. Poster präsentiert auf der 13th Conference of the Junior Researchers of EARLI (JURE), Frankfurt am Main, 19. - 22. Juli 2010.

Gabriel, K., Kastens, C., Mösko, E. & Lipowsky, F. (2009). Is it better to be a „female fish“ or a „male fish“ in elementary school? Gender- and the Big-Fish-Little-Pond-Effects in elementary instruction. Poster präsentiert auf der 2th International BiKS Summer School in Empirical Education Research on Improving Data Quality in Educational Studies in Bamberg, 28. September - 01. Oktober 2009.

Schoreit, E., Mösko, E., Kastens, E., Gabriel, K., Kratzmann, T., Lotz, M., Faust, G. & Lipowsky, F. (2009). Big Fish from the Beginning? Big-Fish-Little-Pond Effect and the academic self-concept in reading and writing in the first and second grade of primary school. Poster präsentiert auf der DFG-Summer Academy on Methods of Educational Research, Bamberg, 27. Juli - 05. August 2009.

Kastens C., Gabriel, K., Greb, K., Schoreit, E., Mösko, E., Post, S. & Lipowsky, F. (2009). Development of elementary students‘ mathematical self-concept and its relationship to mathematical achievement. Poster präsentiert auf der DFG-Summer Academy on Methods of Educational Research, Bamberg, 27.Juli - 05.August 2009.

Gabriel, K., Poloczek, S. & Lipowsky, F. (2009). Kleine und große Fische in der 1. Klasse – Determinanten der Selbstkonzeptentwicklung. Poster (1. Posterpreis) präsentiert auf der 72. Tagung der Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung (AEPF). Landau, 23. - 25. März 2009.

Rezensionen

Stern, E. & Neubauer, A. (2013). Intelligenz. Große Unterschiede und ihre Folgen. München: Deutsche Verlagsanstalt. Die Grundschulzeitschrift, 27(265.266), 95.

Preise und Auszeichnungen

Gabriel, K., Poloczek, S. & Lipowsky, F. (2009). Kleine und große Fische in der 1. Klasse – Determinanten der Selbstkonzeptentwicklung. Poster präsentiert auf der 5. Tagung der Sektion „Empirische Bildungsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Landau, 23.3. 2009 (prämiert mit dem 1. Posterpreis).

Ackermann, S., Gabriel, K. & Lipowsky, F. (2010). Student participation in mathematics classrooms – Results of the PERLE Study. Poster, prämiert mit dem 1. Posterpreis des Kasseler Hochschulbundes. Universität Kassel, Dezember 2010.

Martin-Wagenschein-Preis für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studierenden des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Kassel für die betreute Abschlussarbeit von Ackermann, S. (2011). Klassengespräch im Mathematikunterricht – Eine Pilotstudie im Rahmen des Projekts “Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern” (Staatsexamen).

Mitgliedschaften und Funktionen

  • AEPF – Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung
  • DGfE – Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (Sektion 5 Schulpädagogik;
    Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe)
  • GDSU – Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts
  • GRADE – Goethe Graduate Academy (zusätzlich auch Supervisor)
  • FOKUS-Förderprogramm: Nachwuchswissenschaftler/innen im Fokus (Goethe-Universität Frankfurt a.M.) IDeA – Individual Development and Adaptive Education
  • Mitglied des Zentrums für Schul-, Bildungs- und Hochschulforschung (ZSBH), Johannes Gutenberg-Universität Mainz